Kosten


Grundlage meiner Abrechnung ist die Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP) bzw. die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Mein Honorar beläuft sich dabei nach fachlichem Ermessen auf den allgemein üblichen 2,3-fachen bis 3,5-fachen Satz.

 

Durch eine Kooperation mit der ZAP Nord GmbH erfolgt die Abrechnung der Gruppentherapien und der dazugehörigen probatorischen Einzelsitzungen direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen.

 

Beachten Sie bitte auch die Hinweise zur Berechnung eines Ausfallhonorars am Ende dieser Seite.

 

 

Private Krankenversicherung

Wenn Sie über eine private Krankenversicherung verfügen, übernimmt diese in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie bei einer approbierten Psychotherapeutin. Da der Leistungsumfang jedoch von Ihrem individuellen Vertrag abhängig ist, ist es sinnvoll, sich rechtzeitig, d.h. vor einer Terminvereinbarung mit mir, bei Ihrer Krankenkasse über die Einzelheiten zu informieren (insbesondere über den Stundenumfang bzw. das jährliche Stundenkontingent, Honorarsätze, einen einzuholenden ärztlichen Konsiliarbericht, Antragsverfahren).

 

Sie erhalten von mir eine monatliche detaillierte Rechnung, die Sie wie üblich nach Zahlung dann zwecks Erstattung bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

 

 

Beihilfe

Die Beihilfe übernimmt in der Regel die Kosten für 4 probatorische Sitzungen und nach eingehender Prüfung der Behandlungsnotwendigkeit gegebenenfalls auch die Kosten für eine Psychotherapie. Bitte erkundigen Sie sich vor einer Terminvereinbarung bei Ihrer Beihilfestelle über den entsprechenden Leistungsumfang und erforderliche Formulare.

 

Heilfürsorge

Sind Sie Soldat oder Bundespolizist, so übernimmt Ihr Dienstherr die Behandlungskosten in vollem Umfang. Von Ihrem Truppenarzt erhalten Sie zu Beginn eine Kostenübernahmeerklärung (San/BW/0218 ) für 5 probatorische Sitzungen und eine weitere für anschließende 25 Sitzungen.

 

Selbstzahler

Haben Sie sich dazu entschlossen, die Kosten für eine Psychotherapie oder Beratung selbst zu übernehmen, sind neben der Anmeldung in der Praxis keine Formalitäten notwendig.

Psychotherapie ist eine Kassenleistung, jedoch kann es gute Gründe geben, diese privat zu finanzieren:

 

  • Ihre Behandlung (Art des Verfahrens, Stundenumfang, Behandlerin) und eine für eine Erstattung notwendige Diagnose wird bei keinem Kostenträger dokumentiert  - von einer privat finanzierten Psychotherapie wissen nur Sie und Ihre Therapeutin.
  • dadurch keine negativen Effekte (z.B. Risikoaufschläge) auf den späteren Abschluß neuer Versicherungen (z.B. Lebensversicherung, neue Krankenversicherung). 
  • keine negativen Effekte hinsichtlich einer angestrebten Verbeamtung

 

Auch, wenn Ihre Lebensumstände ein erhöhtes Maß an Diskretion erfordern, kann eine privat finanzierte Psychotherapie Sinn machen. Selbstverständlich gilt aber in allen Psychotherapien, unabhängig vom Versicherungsverhältnis und den Zahlungsmodalitäten, die ärztliche Schweigepflicht!

 

Falls Sie sich für eine psychologische Beratung (keine Psychotherapie) oder eine Paartherapie interessieren, sind diese generell privat zu finanzieren, da sie nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten sind.

 

Gesetzliche Krankenversicherung

Wenn Sie an einer Gruppentherapie Interesse haben und gesetzlich versichert sind, kann ich Ihnen nach Ihrer Kontaktaufnahme recht zeitnah ein Erstgespräch und bis zu vier weitere (Einzel-)Probe-Sitzungen anbieten. Die Abrechnung erfolgt in diesem Fall direkt über das Einlesen Ihrer Versichertenkarte mit Ihrer Krankenkasse. 

Da ich eine Privatpraxis führe, rechne ich bei Einzeltherapien nicht direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen ab. In Ausnahmefällen besteht jedoch die Möglichkeit der Kostenerstattung: Wenn Sie aufgrund der aktuellen Versorgungssituation keine kassenärztlich zugelassene Psychotherapeutin finden, die Ihnen in absehbarer Zeit und in zumutbarer Entfernung zu Ihrem Wohnort eine Behandlung anbieten kann, ist die gesetzliche Krankenkasse verpflichtet, Ihnen die Psychotherapie bei einer approbierten psychologischen Psychotherapeutin - auch wenn diese in reiner Privatpraxis tätig ist - zu ermöglichen.

 

Bitte beachten Sie dabei, dass es durch eine Neuregelung seit April 2017 massive Schwierigkeiten gibt, eine Psychotherapie über das Kostenerstattungsverfahren von den gesetzlichen Krankenkassen bewilligt zu bekommen.

 

Falls Sie dennoch das Kostenerstattungsverfahren für sich in Erwägung ziehen, bin ich Ihnen gerne bei der weiteren Klärung und Beantragung behilflich. In einem unverbindlichen Erstgespräch haben Sie die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen und mir Ihr Anliegen zu schildern. Bitte beachten Sie, dass die Krankenkasse die Kosten für dieses Gespräch eventuell nicht übernimmt und ich Ihnen dieses mit dem üblichen 2,3-fachen GOP-Satz (aktuell 92,50€) privat in Rechnung stelle. Im Falle einer Bewilligung können Sie versuchen, dieses Honorar von Ihrer Krankenkasse nachträglich erstattet zu bekommen. Wichtig ist, dass Sie vor der Kontaktaufnahme zu mir eine Akutsprechstunde eines niedergelassenenen Psychotherapeuten wahrgenommen haben und für die Krankenkasse nachweislich und umfangreich nach einem Therapieplatz gesucht haben.

 

Weitere wichtige Informationen zum Thema "Kostenerstattung" finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) und in der Broschüre "Wege zur Psychotherapie" der Bundespsychotherapeutenkammer.

 

Ausfallhonorar

Da ich eine reine Bestellpraxis führe und kurzfristig abgesagte Termine in der Regel nicht neu vergeben kann – worum ich mich aber bemühen werde – erhebe ich im Falle einer Terminabsage, die kürzer als 48 Werktagsstunden vor dem Termin ausgesprochen wird, ein Ausfallhonorar von 80% des eigentlich, im Falle der Wahrung des Termins, angefallenen Satzes. Diese Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen und fallen unabhängig vom Grund der Terminabsage an. Kann der ausfallende Termin kurzfristig anderweitig von mir vergeben werden, entfällt das Ausfallhonorar.